Vorbereitungen
Um die Fahrt finanzieren zu können, gestaltet die Klasse zunächst zwei Eifelkalender, die sie in Eigenregie verkauft. Mit einem Teil des Gewinnes können die Flüge nach Spanien bezahlt werden – der andere Teil wird gespendet. Näheres zu diesem Vorbereitungsprojekt unter www.eifelkalender.net. Auch hier werden auf die Fotografie- und Designkenntnisse des Partners Johannes Klas zurückgegriffen.
Nachdem die Flüge im Januar 2010 somit bezahlt werden können, macht sichdie Klasse an die Vorbereitung der Fahrt. Auf der Projektseite altafulla.eifelradio.tv entsteht die neue Webseite, die im Juli auf die Hauptseite Altafulla.de umgestellt werden soll.Gleichzeitig beginnt die erste Vorbereitungssitzung des Seminars „Handlungsorientierte Aspekte der Geographiedidaktik“ von Lars Prignitz in der Universität Köln. Dort stellt Lars Prignitz seinen Lehramtsstudenten das Projekt vor und berichtet von den Zielen seiner Klasse. Überdies läuft auch die Kommunikation mit Altafulla: Termine werden gemacht, die Gemeinde organisiert Führungen, um uns bei unserer Arbeit zu unterstützen. Im April ist es dann soweit: Im Rahmen eines Workshops mit dem Medienpädagogen und Videoexperten Johannes Klas bei der Stiftung SK Medien in Köln bereiten 5 Schüler der Klasse 9b in einer Expertengruppe die
neue Homepage vor, die ab diesem Zeitpunkt die Plattform für die Vorbereitung der Fahrt wird. Im neuen Forum bereiten sich Studenten und Schüler auf die Referate vor, ohne sich jemals live gesehen zu haben. Darüber hinaus lernen die Schüler erste Techniken zum Videodreh (Bildaufbau, Perspektiven, Schnitt, Software, etc.), die sie an Ihre Mitschüler weitergeben.
Kurz darauf beginnt die „heiße Phase“ des Projekts. Die Schüler bilden Expertengruppen zu verschiedenen Themen und halten Referate im Geographie- und Deutschunterricht. Dabei werden sie von den Studenten im Internet unterstützt, bekommen Linktipps und Literaturhinweise. Anschließend suchen die Schüler Themen für Videos, die man vor Ort drehen kann. Es bilden sich Gruppen von Studenten und Schülern, die die Videos vor Ort umsetzen wollen. Organisatorisches zur Fahrt wird besprochen: Wer bringt Kameras mit? Wer hat einen Schwimmschein und kann beim Klippenspringen absichern? Alles online... Die PN-Funktion der Webseite und die Shoutbox laufen heiß.
Am 2. Juni schließlich geht es los, ein Bus holt die Teilnehmer in Simmerath ab, die Studenten steigen in Düren hinzu und die Gruppe lernt sich das erste Mal kennen. Das Projekt beginnt.



















