Benediktinerkloster Montserrat

„Hohl oder nicht hohl?“, das ist hier die Frage Die kalkige Masse des Konglomeratgesteins ist wasserlöslich, was zur Folge hat, dass unter dem niederschlagsreichen Klima Spaniens das Gebirge um 78 cm pro Jahr gesenkt wird. Dadurch entstehen Hohlräume und Spalten. Es sind 89 Höhlen bisher erforscht. Der größte Schacht im Berg ist die „Consolute“ mit einer Länge von 530m. Unter anderem gibt es 40 Wasserquellen in dem Massiv.
Die Träger des Klosters Die Benediktiner halten sich an die Regeln des heiligen Benedikts, die dieser im 6. Jahrhundert in Mioutecasino in Italien festlegte. Das Kloster ist berühmt für seine Musikschule mit den 50 Chorknaben, die sogenannten „Escolania“ , die Bibliothek, das Bibelmuseum, die Pinakothek, die Druckerei und die Keramikwerkstatt. Für die Betreuung der Pilger und Besucher sind die Mönche zuständig.
„La Moreneta“ Die schwarze Madonna, Schutzpatronin Kataloniens, die auch liebevoll „La Moreneta“ genannt wird, ist die Seele des Klosters. Sie wurde Ende des 12. Jahrhunderts aus Holz geschnitzt. Man vermutet, dass ihr Gesicht und die Hände, ebenso ihr Kind ,geschwärzt wurden, weil so viele Kerzen Tag und Nacht neben der Statue brannten. Andere meinen, dass es der Lack ist, der das Holz schützen soll. .

1811 wurde das gesamte Kloster von Napoleons Truppen zerstört und die Statue der Heiligen Maria nach Barcelona gebracht. 1844 stand die Madonna bei der Wiedereröffnung des Klosters auf ihrem altem Platz.
Anreise: Auf der Straße: Autbahn A-2 (Ausfahrt “Martorell”) oder A-18 (Ausfahrt “Montserrat”) Mit dem Bus: Busunternehmen “Julia”. Abfahrt in Barcelona am “Placa dels Paisos Catalans”, neben dem Hauptbahnhof “Estació de Sants”. Mit der Katalanischen Eisenbahn (”Trens Catalans”): Vom “Placa de Espanya” in Barcelona zur Talstation der Schwebebahn von Montserrat (”Aeri de Montserrat”), die bis zum Kloster hinauffährt.















