1. Tag, Anreise, Studentensicht (Magdalena Grzyb)
Erlebnisbericht Anreise (02.06.2010)
Im Folgenden werden die Eckdaten der Anreise tabellarisch dargestellt:
| Uhrzeit / Zeitspanne | Ort / Strecke | Gruppe | |
| Treffen der Studierenden | 00.00 Uhr | Köln Hbf. | Studierende |
| Zugfahrt | 00.15 - 00.40 Uhr | Köln - Düren | |
| Warten auf den Bus | 00.40 - 01.20 Uhr | Düren | Studierende, Leitung |
| Busfahrt | 01.30 - 04.15 Uhr | Düren - Hahn | Studierende, Schüler, Leitung |
| Warten auf den Flug | 04.15 - 06.05 Uhr | Hahn | Studierende, Schüler, Leitung |
| Flug | 06.05 - 08.15 Uhr | Hahn - Reus | Studierende, Schüler, Leitung |
| Busfahrt | 08.45 - 09.30 Uhr | Reus - Altafulla | Studierende, Schüler, Leitung |
| Zimmerverteilung | 09.30 - 11.00 Uhr | Altafulla | Zimmergruppen |
Die Studierenden hatten sich zwei Mal zuvor an der Universität zu Köln getroffen, um zum einen, den zuständigen Dozenten, also den Lehrer, kennenzulernen und um Inhalte und Theorien zu besprechen, die für das Projekt wichtig sind.
Am Kölner Hbf. kamen nun fast alle Studierenden zusammen und sind gemeinsam nach Düren gefahren. Dort trafen wir nach einigen Minuten auf die Lehrperson, seine Frau und den Medienpädagogen und nach ca. halbe Stunde später fuhr der Bus mit der Schülergruppe und einem Studierenden aus dem Wohnort der Schüler ein. Das gesamte Gepäck wurde eingeladen und man stieg zu den Schülern in den Bus. Diese befanden sich ausnahmslos im hinteren Bereich des Busses, so dass die Studierenden sich in den vorderen Teil setzten. Die Begrüßung fiel recht zart aus, da es sowohl draußen als auch im Bus dunkel war und kein Eindruck gewonnen werden konnte. Zaghafte Begrüßungen konnten vernommen werden und die Reise konnte beginnen. Da es bereits nachts war, hatten sich einige der Studierenden zur Ruh gelegt und versuchten zu schlafen. Andere Studierende tauschten sich aus und lernten sich weiter kennen. Wie bereits erwähnt, gab es viele Studierende, die sich gar nicht kannten; einige ein bisschen und so wurde erzählt. Die Schüler waren während der Busfahrt scheinbar nicht müde, da sie sehr lebhaft lachten und miteinander quatschten. Die Aufregung schien groß. Auch auf Seiten der Studierenden, doch das Alter macht den Unterschied - und träger. J Weil der Busfahrer nunmehr vier Stunden am Stück gefahren war, er hatte zuvor eine andere Fahrt getätigt, musste eine Pause von 45 Minuten eingelegt werden, da dies gesetzlich vorgegeben ist. Und so hielten wir an einem Rastplatz an mit Aussicht auf Aufenthalt im Burger King, welcher an der Raststätte angeschlossen war. Einige Schüler und Studierende suchten zunächst die Toilette auf, die restlichen machten sich auf dem Weg zum Burger King. Wie sich allerdings herausstellte, war dieser bereits geschlossen. Dennoch wurde der Aufenthalt im dortigen Bistro verbracht und Schüler saßen unter sich, die Studierenden saßen am Nachbartisch oder standen, um sich die Füße zu vertreten, und das „Leitungs-Team“, inklusive Medienpädagoge und Busfahrer, saß wiederum am nächsten Tisch.
Die zweite Hälfte der Fahrt war bereits ruhiger, da bei vielen die Müdigkeit aufkam. Gegen viertel nach vier erreichten wir den Flughafen Frankfurt/Hahn. Die Schülergruppe erhielt ihre Boarding-Pässe und stellte sich an einen Schalter, die Gruppe der Studierenden begab sich an einen anderen Schalter, um die Masse an Personen im Durchgangsbereich zu entzerren. Nach dem Einchecken begann das große Warten. Wohl bemerkt, warteten wir bei Anreise auf Ryanair. Bei Abreise machte die Fluggesellschaft alles wieder gut. Wie du mir, so ich dir…
Der Flug verlief reibungslos und wir starteten recht pünktlich. Aufgrund der Menge an Personen, saß die gesamte Gruppe verteilt im Flugzeug. Da ich nicht schlafen konnte, unterhielt ich mich den gesamten Flug mit meinem Sitznachbarn, ein Schüler. Für mich war es die erste Kontaktaufnahme mit durchaus intensivem Gespräch.
Unsere Koffer wurden nach der Landung zügig verfrachtet, so dass wir uns nicht lange am Gepäckband aufhielten und Richtung Bus gehen konnten. Die Fahrt nach Altafulla dauerte ca. zwanzig Minuten und schlussendlich waren wir gegen halb zehn am Zielort. Da zunächst die Schlüssel für alle Zimmer der verschiedenen Appartementhäuser vom Lehrer besorgt werden mussten, waren wir angehalten, an der Strandpromenade zu warten. So saßen wir in der Morgensonne in Altafulla, Spanien, und warteten. Die Studierenden und ihr Gepäck auf der einen Seite der Promenadenmauer, die Schüler auf der anderen Seite. Eine Durchmischung hat es zu dem Zeitpunkt nicht gegeben. Die Schüler liefen bereits Richtung Wasser, hielten ihre Füße rein und spaßten miteinander. Die Studierenden verhielten sich eher ruhig und quatschten oder machten ein Nickerchen. Um halb zwölf waren alle Gruppen auf ihre Zimmer geführt worden, so auch wir, die mit allen Jungs (drei Zimmer á 5-6 Jungs) im Appartementhaus „Els arces“ wohnten. Im Vorfeld wurden die Studierenden mit Hilfe eines Stadtplans und zusätzlichen Informationen gefragt, wo sie wohnen möchten. Da es uns vieren egal war, trugen wir uns in dieses Haus ein, wo wir gleichzeitig die Aufgabe übernahmen, ein wenig für Ruhe und Ordnung zu sorgen, um die Nachbarn nicht zu stören.
Der restliche Tag stand zur freien Verfügung und erst am Abend wurden wir zu einer Runde zusammen gerufen. Viele Schüler legten sich an den Strand - und verbrannten sich - und auch meine Zimmergenossinnen und ich begaben uns an den Strand. Auch hier waren die Schüler für sich und die Studierenden genauso. Sogar unter den Studierenden am Strand zeigte sich eine Grüppchenbildung, stark an der Zusammensetzung der Zimmer orientiert.
Abends in der Runde sprachen wir darüber, wie wir Studierende den ersten Tag erlebten, welche Eindrücke wir von den Schülern gewonnen haben, welche Erwartungen wir haben und ob wir selbst bereits Erfahrungen ähnlicher Art mitbringen.



















