6.Tag, Abreise, Studentensicht (Magdalena Grzyb)

Erlebnisbericht Abreise (07.06.2010)

Im Folgenden werden die Eckdaten der Abreise tabellarisch dargestellt:

Uhrzeit / Zeitspanne Ort / Strecke Gruppe
Treffen der gesamten Gruppe 05.55 Uhr Altafulla Gesamte Gruppe
Fahrt(en) 06.45 - 08.10 Uhr Altafulla - Reus Kleingruppen
Check-in 08.20 - 08.50 Uhr Reus Gesamte Gruppe
Flug 09.05 - 10.45 Uhr Reus - Hahn Gesamte Gruppe
Busfahrt 11.00 - 13.30 Uhr Hahn - Düren Gesamte Gruppe

Die Abreise war ein erlebnisreicher, und für manch einen, ein stressiger Start in den Tag und in die Rückreise. Wir trafen uns an der Strandpromenade, wo wir auch am ersten Tag ankamen, um 05.45 Uhr, da der Bus um 06.15 Uhr eintreffen und uns zum Flughafen nach Reus bringen sollte. Die gesamte Gruppe war auch tatsächlich pünktlich am Treffpunkt. Viele freuten sich, wieder heim zu fahren; einige - ich zum Beispiel - hätten auch noch ein paar Tage länger dort verbringen können. Am heutigen Tage war das Bild an der Strandpromenade ein anderes. Das Gepäck stand zwar weiterhin „getrennt“ voneinander, indem die Studierenden ihres beisammen hatten und die Schüler auch. Doch standen, saßen, lagen alle Mitglieder der Gruppe völlig durchmischt umher bzw. nebeneinander.

Um viertel nach sechs war der Bus immer noch nicht eingetroffen. Studierende und Schüler hatten zu dem Zeitpunkt noch keine großen Sorgen. Die hatte lediglich der Lehrer, der bereits im Vorfeld ein schlechtes Gefühl hatte und deshalb auch am Tag zuvor beim Busreiseunternehmen anrief. Ab halb sieben wurde auch die restliche Gruppe leicht nervös, da man nicht wusste, was vor sich ging. Warum war der Bus noch nicht da? Kommt er noch? Wie kommen wir zum Flughafen, falls der Bus gar nicht kommt? Schaffen wir den Flug? Wenn nicht, wann fliegen wir dann zurück? Was sind die Konsequenzen für jedermann?

Der Lehrer begann nun, umzudisponieren, da davon auszugehen war, dass der Bus nicht das Transportmittel sein wird, um zum Flughafen zu kommen. So wurden - leider nur zwei - Taxiunternehmen angerufen, die die gesamte Gruppe in Kleingruppen zum Flughafen bringen sollten. Doch auch hier entstanden Schwierigkeiten, da zu der Uhrzeit nicht so viele Taxen zur Verfügung standen. Das Personal der Zimmervermietung, die dem Lehrer bekannt ist, wurde geweckt und es wurde gecheckt, ob von Seiten der Buchung für den Bus alles korrekt verlief. Dem war so. Das Busunternehmen war zu der Uhrzeit natürlich auch nicht zu erreichen. Der erste wichtige Entscheidungsschritt zur erfolgreichen Rückreise war, die Ehefrau des Lehrers, die Lehrerkollegin und zwei Schüler zum Flughafen zu schicken, um dort Bescheid zu geben, dass die restliche Gruppe verspätet eintreffen würde. Währenddessen wurde weiterhin versucht, Taxen zu organisieren. Als es bereits fast acht Uhr war, das Flugzeug sollte um 08.35 Uhr starten, wurden sogar die anwohnenden deutschen Urlauber und auch spanische Personen angehalten oder geweckt und gefragt, ob sie mit ihren Autos Kleingruppen gegen ein Entgelt zum Flughafen fahren könnten. So gab es dann eine Kolonne von Pkw, die Richtung Reus fuhr. Als gegen kurz nach acht Uhr alle „richtigen“ Taxen und „Aushilfstaxen“ unterwegs waren, kam uns der Bus entgegen…

In Windeseile rannten alle mit Koffer und Handgepäck durch die Kontrolle zum Check-in, wo einige bereits warteten, da sie schon früher angekommen waren. Viele mussten ihre Koffer gegen ein Entgelt von 35 Euro beim Boarding abgeben, die manuell in die Maschine verladen wurden. Letzten Endes hat das Flugzeug unseretwegen alle Passagiere länger in der Wartehalle warten lassen und ist erst eine halbe Stunde später gestartet. Mit lautem Beifall wurde der Lehrer, Held des Tages, als letzter Passagier von uns an Bord willkommen geheißen. Müde und kaputt, habe ich den Flug ver-/geschlafen.

Die Ankunft in Hahn verlief recht reibungslos. Auch hier erhielten wir unsere Koffer recht zügig, gingen Richtung Ausgang und stiegen in den Bus. Der Lehrer sprach auf der Rückreise noch eine abschließende, nette Worte und bedankte sich bei Schülern und Studierenden für die tolle, gelungene Fahrt. Dieser Meinung kann ich mich nur anschließen.

Ausstieg Düren, auf Wiedersehen, bis bald.

 
 

Interview zum Projekt

You must have Flash Player installed in order to see this player.
Interview mit Lars Prignitz vom Medienpädagogen Johannes Klas zum Altafulla-Projekt 2010...

Partner

Universität zu Köln



SK Medien

Johannes Klas