4. Tag, Studentensicht (Janine Dell)

Erlebnisbericht: Samstag, der 05.06.2010


Als Treffpunkt stand auch heute wieder die Treppe vor den Apartments „Els Arcs“ auf
dem Programm.
Zuerst wurde dem Geburtstagskind Juli gratuliert und ein Lied gesungen, bevor wir
uns mit der Planung des Tagesablaufes befassten.
Anschließend wurde besprochen, welche Projekte für den Tag anstanden.
Ursprünglich waren der Besuch und die Dokumentation der Sektkellerei geplant, ich
war mit einigen Schülern dazu verabredet (die Planung der meisten anderen Projekte
ging mehr oder weniger an mir vorbei. Ich war bereits genug damit beschäftigt, mich
mit den Vereinbarungen mit den Schülern und Studenten meiner Projektgruppen zu
beschäftigen und immer zur vereinbarten Zeit am richtigen Ort zu sein). Aufgrund
des späten Zeitpunktes des morgendlichen Treffens um 11 Uhr erschien mir die
Durchführung aber nicht mehr als geeignet für den heutigen Tag, da wir in unserer
Planung noch nicht so weit waren, dass wir uns unmittelbar hätten auf den Weg
machen können. Der Ausflug zur Sektkellerei wurde kurzerhand aus dem Programm
für den Samstag gestrichen, mit der Option, dies evtl. am darauffolgenden Tag zu
Aufgrund des großen Interesses am Klippenspringen haben wir den Tag dann so
geplant, dass alle dabei sein konnten. So ging es dann am frühen Mittag los zu den
Das Klippenspringen
Durch die ursprünglich andere Planung des Tages und weil einige Gruppen noch ihre
Projekte weiter- bzw. zum Abschluss bringen wollten, kamen nicht alle gleichzeitig
am Ort des Geschehens an. So trudelten immer wieder kleinere Gruppen ein und
vergrößerten so die Gruppe. Nach und nach trafen auch immer mehr Zuschauer und
Interessierte ein, deren Interesse unsere große Gruppe an der Klippe wohl geweckt
Aus Lehrern und Studenten setze sich das Aufsichtsteam zusammen. Da ich erst
kurz zuvor zu der Gruppe gestoßen war, besprachen wir noch das gemeinsame
Vorgehen.
Zwei Studentinnen verfügten über eine Ausbildung als Rettungsschwimmerinnen.
Sie bildeten gemeinsam mit der Sportlehrerin der Klasse das Aufsichtsteam an Land.
Zuerst ins Wasser begaben sich zwei Studenten, um Tiefe und Wellengang besser
einschätzen zu können. Hier konnte ich meine Erfahrungen mit dem „Lesen“ von
Gewässern als Seekajakfahrerin einfließen lassen. Nach meiner Einschätzung
und mit dem „Ok“ der zwei Testschwimmer war das Springen von den Klippen
hier möglich. Als dann auch das ok der verantwortlichen Lehrerin kam, konnte
es losgehen. So begab ich mich, wie vereinbart, als Aufsichtsperson ins Wasser.
Um einen guten Überblick über das große Areal unterhalb der Klippe zu bekommen,
positionierte ich mich an einem Punkt, von dem aus ich sowohl die springenden
Personen, als auch jene beim Zurückschwimmen zumindest so gut wie möglich
im Blickfeld hatte. Gemeinsam mit einer der beiden Rettungsschwimmerinnen
an Land behielten wir den Bereich des Rückweges der bereits gesprungenen
Schüler und Studenten im Blick. So konnte jeder der mochte in das Abenteuer
Klippenspringen „eintauchen“.
Insgesamt wagten einige der Schüler und Studenten den Sprung von der Klippe.
Hierbei hatten alle Beteiligten augenscheinlich große Freude. Ich habe diese Aktion
als sehr harmonisch empfunden, sowohl die Zusammenarbeit der Studenten und
Lehrer als auch mit den Schülern.


Im Hochseilgarten

Nach einer kurzen Mittagspause ging es los zum Hochseilgarten. Der Weg war nicht
weit, bereits am Ende der Bucht sollte unser Ziel liegen. Letztendlich war der Weg
jedoch sehr, sehr lang.
Nach dem anstrengenden Marsch in der Mittagssonne erreichten wir am frühen
Nachmittag den Hochseilgarten. Hier wurden wir von einem sehr netten Mitarbeiter
begrüßt und in die Anlage hereingelassen. Das freudige Willkommen entschädigte
uns für den beschwerlichen Weg.
Kurz nach der Ankunft lernten wir den niederländischen Besitzer der Anlage kennen.
Die Schüler der Projektgruppe machten sich mit viel an Elan an die Dokumentation.
Als erstes wurde der Besitzer, der sich netterweise dazu bereit erklärte ein Interview
auf Deutsch zu geben, um Informationen gebeten. Im Anschluss daran haben die
Schüler mit ihm das weitere Vorgehen besprochen und erläutert, in welcher Form die
Dokumentation später im Internet der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden soll.
Dann konnte es auch schon losgehen. Einer der Betreuer kam auf uns zu, um
den vier Bestreitern des Hochseilgartens die Sicherheitseinweisung zukommen
zu lassen. Gemeinsam mit einem der Schüler (insgesamt waren wir zu sechst)
übernahm ich, ausgerüstet mit mehreren Fotoapparaten und Videokameras, die
Dokumentation.
Nachdem wir zu Beginn die einzigen Gäste waren, füllte sich die Anlage nun
langsam, aber stetig mit Gästen. Eine Gruppe jüngerer Kinder spielte eine Art Laser-
Paintball und mittlerweile kamen immer mehr Leute um den Hochseilgarten zu
absolvieren.
So dokumentierten wir den Verlauf und besprachen immer wieder neue
Kameraeinstellungen. Die kletternden Mitglieder unserer Gruppe taten es uns gleich.
Immer wieder unterbrachen sie die Aktivitäten um neue Kameraeinstellungen zu
besprechen und durchzuführen. Mehrmals räumten sie den Weg um andere Gäste
vorzulassen und diese nicht bei ihrem Besuch im Hochseilgarten durch Foto- und
Videoaufnahmen zu stören.
Als Highlight folgte im Anschluss an den eigentlichen Parcours eine Seilrutsche.
Die gesamte Durchführung erwies sich als deutlich zeitintensiver als wir vorab
angenommen hatten. So informierten wir den Rest der Gruppe, dass wir es nicht zum
vereinbarten Treffen um 19 Uhr am Strand schaffen würden.
Nach einer anstrengenden aber absolut gelungenen Dokumentation des Besuchs
im Hochseilgarten gönnten wir uns alle gemeinsam zur Belohnung für unsere
erfolgreiche Zusammenarbeit ein erfrischendes Eis.
Glücklicherweise erhielten wir vom Besitzer der Anlage noch einen Tipp zur
Verkürzung des Rückweges. So schlugen wir einen komplett anderen Weg gen
Heimat ein. Wir gelangten auf kürzestem Weg wieder zurück zum Strand und hatten
noch Gelegenheit einige tolle Aufnahmen der Burg Tamarit zu machen. Glücklich und
von einem langen, anstrengenden Tag voller Eindrücke gingen wir am Meer entlang
zurück zu unseren Apartments. Nun liegt Vorfreude auf das Ergebnis unserer Arbeit
in der Luft!

 
 

Interview zum Projekt

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Interview mit Lars Prignitz vom Medienpädagogen Johannes Klas zum Altafulla-Projekt 2010...

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